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Kurzanleitung zum Zugriff auf das

Arktur-CVS-Repository

Diese Anleitung soll nur einen kurzen Einstieg in die Arbeit mit dem CVS-Repository bieten. Sie erspart keinesfalls die Lektüre der CVS-Dokumentation unter [1]. Eventuell ist der Einsatz von komfortableren CVS-Clients sinnvoll. Siehe dazu [2] und [3] im Anhang.
  1. Vorbereitung und Einloggen

    Zunächst sollte zur einfachereren Handhabung eine Umgebungsvariable gesetzt werden, welche die Verbindungsdaten zum Repository enthält. Das sollte auf einer "bash"-shell so geschehen:
    	export CVSROOT=:pserver:<username>@arktur.schul-netz.de:/home/cvs/arktur

    Dabei sollte <username> für einen reinen Lesezugriff durch "anonymous" ersetzt werden.
    Um Änderungen am Repository durchzuführen, ist ein individueller Zugang nötig. Dieser kann von Michael Vistein eingerichtet werden.
    Nach dem Anlegen von CVSROOT kann man sich mit
    	cvs login
    am Server anmelden. Bei dem Benutzer "anonymous" reicht eine Bestätigung der Passwortnachfrage mit <Enter>. Ansonsten muss das individuelle Passwort angegeben werden.
    Bevor mit dem Auschecken der Dateien begonnen wird, ist es empfehlenswert, ein neues Verzeichnis anzulegen und in selbiges zu wechseln.
  2. Dateien auschecken

    Als nächstes sollte man sich entscheiden, welche Daten aus dem Repository übertragen werden sollen. Dazu kann man das Repository unter
    	
                         http://arktur.schul-netz.de/horde/chora
    oder
                         http://arktur.schul-netz.de/cgi-bin/cvsweb.cgi
    
    mit einem Webbrowser durchsuchen.
    Eine Kopie der aktuellen Version im Repository bekommt man mit dem Befehl
    	cvs co <Pfad>
    <Pfad> ist dabei Platzhalter für ein Verzeichnis oder eine Datei innerhalb des Repositorys.
    z.B. liefert
    	cvs co arktur4
    alle Dateien aus dem Verzeichnis unterhalb von arktur4 in dem Repository. Es ist aber auch möglich, nur ein bestimmtes Verzeichnis oder eine bestimmte Datei auszuchecken. z.B.
    	cvs co arktur4/slack/ods9
    Die Checkout-Funktion kann noch viele Parameter übergeben bekommen, um z.B. einen älteren Stand einer Datei oder eines Verzeichnisse zu erhalten. Dazu sei hier zunächst auf [1] verwiesen.
    Nach dem Vorgang findet sich eine Kopie der ausgecheckten Dateien unterhalb des aktuellen Verzeichnisses inklusive von diversen CVS-Steuerverzeichnissen "CVS" und "CVSROOT".
    Um die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen, kann mit der Option "-z3" die Kompression eingeschaltet werden.
  3. Das lokale Repository updaten

    Um einmal ausgecheckte Daten innerhalb eines Repositorys wieder auf den aktuellen Stand zu bringen, reicht der Befehl
    	cvs update
    Dabei werden lediglich die Änderungen vom Server auf den lokalen Rechner übertragen. Dies sollte grundsätzlich gemacht werden, bevor mit Änderungen an den Daten begonnen wird, um Konflikte mit Datenänderungen auf dem Server zu vermeiden. Um die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen, kann mit der Option "-z3" die Kompression eingeschaltet werden.
  4. Daten in das Repository übertragen (commit)

    Sind Veränderungen an der lokalen Kopie durchgeführt worden, können diese mit einem
    	cvs commit -m "<hier sollte eine möglichst genaue Beschreibung der Änderung stehen>"
    in das Verzeichnis übertragen werden, in dem die Veränderungen durchgeführt wurden. Zusätzlich können mit der Option "-R" auch alles Änderungen aus tieferliegenden Verzeichnissen auf einen Schlag "committet" werden.
    Um die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen, kann mit der Option "-z3" die Kompression eingeschaltet werden.
  5. Anhang

    Für weitere Funktionen sei hier noch mal dringend auf die unter [1] angegebene Dokumentation verwiesen, ohne die eine effiziente Arbeit mit CVS kaum möglich ist!

    Links

    1. durak.org/cvswebsites/doc/cvs_toc.php#SEC_Contents
    2. www.wincvs.org
    3. www.lincvs.org
    4. Cederqvist

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letzte Änderung 25.08.2006
© Alexander Dubielczyk
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